Plakat
Zum Jahresende unterbreitet das IKW ein sehr besonderes Angebot: eine „Interkulturelle Weihnacht“ mit allem, was zum Fest gehört: Backen, Musik, Gesang und Tanz, Spiel- und Bastelangeboten  für  Kinder und vielen Überraschungen.

Am 28. November findet ab 17 Uhr in der Kreisvolkshochschule in Bitterfeld (Lindenstr. 12 a) ein „interkultureller Backkurs“ statt. Das Angebot ist kostenlos und jeder darf mitmachen (Anmeldung unter: 03493 33830 und   Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!).

Das Naschwerk wird man dann unter anderem auf einem „Weihnachtsmarkt“ am 1. Advent kosten können. Der findet am 3. Dezember ab 17:00 Uhr im Hof des Gebäudes Ratswall 22 statt.

Die im IKW vereinten Einrichtungen – die „Galerie am Ratswall, die Kreisvolkshochschule und die drei Musikschulen des Landkreises – haben mit Unterstützung des Aktionsfonds „Demokratie leben“ sowie mehreren Vereinen und Initiativen ein buntes Programm zusammengestellt.

Orchester

Am 16. November fand im Rathaus der Stadt Bitterfeld-Wolfen die gemeinsame Demokratiekonferenz der Partnerschaft für Demokratie der Stadt Bitterfeld-Wolfen „Stadt mit Courage leben!“ und der Partnerschaft für Demokratie der Stadt Dessau-Rosslau statt.

Zum musikalischen Rahmenprogramm gehörte u. a. ein Auftritt von Schülern der Bitterfelder Musikschule „Gottfried Kirchhoff“. Das Musikschulorchester unter Leitung von Sven spielte mehrere Stücke aus seinem Repertoire und der Chor unter Leitung von Monika Trutt sang die „Ode an die Freude“.

Dieses Lied hatte man nicht von ungefähr ausgewählt. Es war das musikalische Motiv eines Wochenendes, das über 40 Schüler*innen der Bitterfelder Musikschule Anfang November im Kiez Friedrichsee (Dübener Heide) verbringen durften.

Demokratiekonferenz und Kunst
Doppelt hält nicht nur besser, doppelt tauscht sich auch besser aus. Aktive der Partnerschaften für Demokratie aus Dessau-Roßlau und Bitterfeld-Wolfen treffen sich, um gemeinsam Bilanz zu ziehen, Akteure und tolle Projekte aus beiden Doppelstädten zu würdigen und nach vorne zu schauen.

Mittel des zugrundeliegenden Bundesprogramms „Demokratie leben! Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit“ ermöglichten auch im Jahr 2017 ein vielfältiges und buntes Engagement, das Zivilgesellschaft quer durch alle Altersgruppen, Ethnien und soziale Hintergründe voranbringt.

im MuseumBitterfeld

Weitergehen – Auf den Spuren jüdischen Lebens in Bitterfeld-Wolfen schreitet mit „neuen Füßen“ in die nächste Projektphase.

Kennenlernen und den "Staffelstab übergeben" standen beim ersten Projekt-Treffen im neuen Schuljahr im Kreismuseum Bitterfeld auf dem Programm.

Die Lehrerin Stefanie Ebert und Schüler*innen der 10. Klasse des Heinrich-Heine-Gymnasiums informierten sich über das bisherige Geschehen:

SoR-Tag Halle
Der Landkreis Anhalt-Bitterfeld seinen Schulteams nutzte den Landestag der "Schulen ohne Rassismus" im September in Halle:


Rekordverdächtig: Mit einem bunten Abschlussprogramm und einigen Schlaglichtern aus den Workshops ist der diesjährige Landestag der Courage-Schulen in Halle zu Ende gegangen. Mehr als 650 Teilnehmerinnen und Teilnehmer erlebten einen abwechslungsreichen Tag in den Franckeschen Stiftungen zu Halle.

Damit habe das Courage-Netzwerk nicht nur in Sachsen-Anhalt, sondern bundesweit einen Rekord verzeichnet, lobte Eberhard Seidel, Geschäftsführer der Bundeskoordination #SchuleohneRassismus. "Das ist das bislang größte Treffen des Netzwerkes gewesen." Thematisch drehte sich dabei alles um den Sport.

Das griff auch Bildungsminister Marco Tullner in seinem Grußwort auf und übertrug es auf das Gemeinwesen. "Die wichtigsten Regeln des Fairplay in unserer demokratischen Gesellschaft sind die des Grundgesetzes. Rassismus, Diskriminierung, Mobbing und Gewalt hingegen stehen im klaren Gegensatz zu unseren gemeinsamen Grundwerten.