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Was vor einem Jahr durch einen Anschlag schmerzhaft ins Bewusstsein der breiten Öffentlichkeit trat, ist für Menschen jüdischen Glaubens häufig antisemitische Lebens- und Alltagserfahrung. Einblicke gewähren jüdische Autorinnen in einer Lesung aus der Textsammlung „Halle ist überall“ am 09.10.2020 im Rathaus Wolfen.


Der antisemitische Anschlag in Halle jährt sich erstmalig. Der rechtsextreme Täter scheiterte in seiner Absicht eine jüdische Gemeinde zu ermorden, tötete zwei unbeteiligte Menschen und verletzte weitere. Ein schmerzhaftes Bewusstwerden für uns alle, dass Antisemitismus weiterhin in unserer Gesellschaft existiert. Was das für Menschen jüdischen Glaubens alltäglich heißt, ist für Bürger*innen ohne oder eines anderen Glaubens oft schwer nachvollziehbar. Information, Kontakt, Austausch und Verständnis sind unabdingbar, um Vorurteile abzubauen und Entmenschlichung zu verhindern.

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Schnelle Unterstützung für Engagement bietet die Partnerschaft für Demokratie „Stadt mit Courage leben!“. Bis zu 300 € für gemeinwohlorientiertes Engagement, von Mensch zu Mensch stehen pro Idee zur Verfügung.

Maskennähen, Einkaufshilfe, Hilfe bei Schulaufgaben per Internetvideo, die Ideen und das Engagement in Nachbarschaften und Ortsteilen verbreitet sich weit schneller als jedes Virus. Viel wird ehrenamtlich bereits geleistet, weitersagen und nachmachen sind absolut erwünscht. Welche Ideen werden uns in den kommenden Wochen hier noch überraschen und für die so dringend benötigte Nähe auf Distanz zwischen den Menschen sorgen?

praesentation
Seit über drei Jahren beteiligt sich die Stadt als „Stadt ohne  Rassismus, Stadt mit Courage“ mit einer Partnerschaft für Demokratie am Bundesprogramm „Demokratie leben!“ des Bundesministeriumsfür Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Dieses stellt Mittel zur Förderung von Zivilgesellschaft zur Verfügung, die in Projekte für Toleranz, Demokratie, gegen Menschenfeindlichkeit und Rassismus fließen sollen. Engagierte Partner und neue Akteure konnten 2019 über mehr als 43.000 Euro bewilligte Mittel verfügen und ihre Projekte verwirklichen.

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Unterstützt und gefördert durch die Partnerschaft für Demokratie Bitterfeld-Wolfen untermauern viele Projekte und Aktionen den Anspruch, auch in Zukunft eine „Stadt ohne Rassismus - Stadt mit Courage“ zu sein.

Bereits seit 2013 ist Bitterfeld-Wolfen „Stadt ohne Rassismus – Stadt mit Courage!“ ein Ehrentitel, den es zu verteidigen gilt. Dies unterstützt die Partnerschaft für Demokratie maßgeblich durch eigene Aktionen und Projektförderung sowie in enger Zusammenarbeit mit den hiesigen „Schulen ohne Rassismus – Schulen mit Courage!“

Dafür steht auch der Untertitel der Partnerschaft, „Stadt mit Courage leben!“

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Seit über zwei Jahren beteiligt sich die Chemiestadt als „Stadt ohne Rassismus, Stadt mit Courage“ mit einer eigenen Partnerschaft für Demokratie am Bundesprogramm „Demokratie leben!“ des Bundesfamilienministeriums.

Dieses stellt Mittel zur Förderung von Zivilgesellschaft zur Verfügung, die in Projekte für Toleranz, Demokratie, gegen Menschenfeindlichkeit und Rassismus fließen sollen.

Bewährte Partner und neue Akteure konnten 2018 über mehr als 32.000 Euro bewilligte Mittel verfügen und ihre Projekte verwirklichen.