Plakat
Drei Schulen, ein Tanztheater-Projekt: Zusammen in nur einer Woche von den ersten Ideen zur Uraufführung im Kulturhaus

Fremd, fremder, am außerirdischsten: fremder geht es nicht! Mit großem Erstaunen erkunden zwei Aliens unsere Welt, nehmen Gegenstände in die Hand und wundern sich. Das pantomimische Spiel der beiden Kinder fasziniert. Andere Teilnehmer*innen der Ferienprojektwoche verfolgen gespannt den Verlauf. Die intensive Darstellung lässt die umgebende Turnhalle der Erich-Kästner-Förderschule fast verschwinden.

Seit Montag erproben, erfinden und gestalten Schüler*innen dieser sowie der Helen-Lange Sekundarschule und der Grundschule Holzweißig das Thema „Fremd – Anders – Gemeinsam“. Mal außergalaktisch, mal realistisch, wenn beispielsweise „die Neue“ in der Klasse nicht gut ankommt, so wie sie ist. Diese und weitere Szenen werden mit Mitteln des Theaters, des Tanzes und der Improvisation dargestellt.

Tanzprojekt
"Mit begeisterten Teilnehmer*nnen haben wir erste Tanzschritte geübt, viele kleine Geschichten gehört und erste improvisierte Szenen gesehen.

Viele Spiele regten die Kinder dazu an, sich in der neu entstandenen Gruppe wohlzufühlen, sich zu öffnen und ihre Kreativität zu entfalten", berichtet ein der verantwortlichen Organisatorinnen

Das Angebot ist ein Kooperationsprojekt, das von Schulsozialarbeiter*innen der Förderschule "Erich Kästner", der GS Holzweißig & Schüler*innen erdacht, gemeinsam mit externen Fachkräften umgesetzt und durch die PfD "Stadt mit Courage leben!" gefördert wird.

Dinara Ganeevas
Minute für Minute zählt die Uhr auf der Homepage des Städtepartnerschaftsvereins Wolfen herunter. Noch ist Zeit, bis die Gäste aus Russland, Frankreich, Polen, Italien und auch aus China eintreffen werden.

Viel Arbeit für das ehrenamtliche Organisationsteam rund um die beiden Städtepartnerschaftsvereine der Stadt Bitterfeld-Wolfen. Umso mehr freuen wir uns, dass ihnen ein kurzes Interview mit der Gestalterin des diesjährigen Logos möglich war, Frau Dinara Ganeeva aus Dserschinsk.

Wie oft warst du schon in Bitterfeld-Wolfen und welche Erinnerungen verbindest du mit dieser Stadt, die in diesem Jahr Gastgeber des Internationalen Jugendcamps ist?

Ich war schon zweimal in Bitterfeld-Wolfen. Das ist eine wunderschöne Stadt. Und in erster Linie verbinde ich meine Erinnerungen mit den netten und ganz freundlichen Menschen. Ich freue mich sehr, dass sich eine echte Freundschaft zwischen zwei Partnerstädten, Dserschinsk und Bitterfeld-Wolfen, entwickelt.

hinter den Rechnern
Schwüle Hitze liegt über dem Heinrich-Heine-Gymnasium in Wolfen. Die Luft steht im Raum wie eine Wand, surrende Rechner und Beamer heizen sie zusätzlich auf.

Die Schülerinnen und Medienpädagogen des Projektes Radio Courage trotzen den Umständen und arbeiten konzentriert an Schnitt und Tonunterlegung der Audioslideshows.

Diese bebilderten Hörbeiträge porträtieren Menschen aus dem Umfeld der Jugendlichen sowie deren Geschichten und Erfahrungen zu mutigem Handeln.

minecraft
Ein Schuljahr ist zu Ende, ein AG-Jahr damit ebenso. Die virtuelle Gemeinde Muldcraft auf dem Server von „Jugend im Land 3.0“ wuchs bspw. um eindrucksvolle Hochhäuser und eine Themenlandschaft rund ums Wissenschaftsjahr „Meere & Ozeane“.

Die Halle für den Jugendengagementpreis „freistil“ wurde fertig gestellt und in einem tollen Video präsentiert.

Die reale Gemeinde Muldestausee wird bald einen Jugendgemeinderat erhalten, dabei wurde der Bürgermeister Herr Giebler durch die Kinder und Jugendlichen sowie die Projektkoordination unterstützt.